Was ewig währt, wird endlich gut – so könnte man diesen Beitrag vielleicht überschreiben. Die Idee, Brote mit Kaffee als Schüttflüssigkeit zu backen, spukte mir schon länger im Kopf herum, nun wollte ich es auch endlich einmal probieren. Sauerteige aufgefrischt, am Mittwoche die Vorstufen angesetzt und Donnerstag war es dann soweit.

Ich wollte ein bisschen experimentieren, was den Kaffeegeschmack im Brot betrifft und habe deshalb drei verschiedene Brote mit verschiedenen „Kaffeegaben“ ersonnen. Es gibt ein reines Roggenvollkornbrot (auf dem Photo das runde mit Kreuzschnitt), mit einem Kaffee-Brühstück und einem Kaffee-Malzstück, ein reines Weizenbrot (das lange, helle Brot), in dem Kaffee die einzige Flüssigkeit ist und ein Mischbrot (das dunkle, lange) mit Kaffee-Quellstück und welchem im Hauptteig.

Vom optischen Erscheinungsbild her fällt das Mischbrot etwas ab – es sieht durch die Rezeptur bedingt verbrannt aus (was es nicht ist). Beim nächsten Mal werde ich es vor dem Backen nicht mit Wasser absprühen, sodass das Mehl die sehr dunkle Kruste abmildert. Die anderen beiden Brote sind allerdings optisch sehr schön, das Weizenbrot hat einen geradezu beeindruckenden Ofentrieb!

Gestern konnten die Brote dann verkostet und probiert werden und man kann sagen, dass das Experiment in dem Sinne gelungen ist, dass die Brote alle drei sehr gut schmecken. Schon dünn mit Butter bestrichen allein sind sie köstlich. Allerdings muss man auch feststellen, dass, abgesehen vom Weizenbrot, der Kaffeegeschmack wirklich nur herauskommt, wenn man ihn schmecken will. Da werde ich also noch ein wenig an der Rezeptur spielen müssen. Alles in allem aber sehr leckere, saftige Brote. Die Rezepte folgen in Kürze.

Den Kaffee für diese Brote habe ich übrigens samt und sonders mit der AeroPress gebrüht, und zwar in der Upside Down Variante (10g gemahlener Kaffee, 80°C Wassertemperatur, 20“ „bloomen“ lassen mit 40g Wasser, dann 210g Wasser dazu, 45“ brühen, 30“ drücken). Falls es jemanden interessiert. Ziel war es, den Kaffee möglichst fruchtig im Geschmack zu machen.

Der Dank für die wunderbaren Photos gebührt übrigens meinem Bruder 🙂

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